Deutsche Umwelthilfe reicht Antrag bei der Stadt Detmold ein

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor Ostern auch in Detmold einen Antrag an die Stadt Detmold gestellt zur kurzfristigen Verbesserung der Fahrradinfrastruktur und uns über den Antrag informiert. Wir Initiatoren des Radentscheids Detmold stützen den Antrag und haben konkrete Vorschläge für kurzfristige und schnell umsetzbare Verbesserungen gesammelt. Hintergrund für die aktuelle Dringlichkeit ist die Corona Krise, denn viele Menschen nutzen nun lieber das Fahrrad für die Fahrten zur Arbeit und zum Einkaufen anstatt der öffentlichen Verkehrsmittel. Insbesondere, wenn nun die Schulen langsam wieder öffnen, sollte den Schülerinnen und Schülern eine sichere Alternative zu überfüllten Schulbussen gegeben werden. Sie alle gilt es nun zu schützen und kurzfristig sichere Wege zu schaffen.

Für Detmold bieten sich unserer Ansicht nach kurzfristig Möglichkeiten zum Schutz der Radfahrenden: auf der einen Seite durch die Einrichtung oder sichere Ausgestaltung von Fahrradspuren und auf der anderen Seite durch die Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h in der Stadt. Für viele  Bereiche ist die Begrenzung auf 30 km/h schon von der Verwaltung geplant, um die Vorgaben zur Luftreinhaltung und zum Lärmschutz einzuhalten. Diese sollten nun schnell umgesetzt werden.

Fahrradspuren sind insbesondere an den Straßen wichtig, die die Detmolderinnen und Detmolder von den Wohngebieten zu den geöffneten Geschäften und zu den Arbeitsstätten oder Schulen nutzen. Vorschläge hierzu sind: An der Blomberger Straße vom Hasselter Platz bis zum Gildezentrum sollten die vorhandenen breiten Mehrzweckstreifen als Radfahrstreifen gekennzeichnet werden. An der Bielefelder Straße sollte der vorhandene Radweg entlang der Bielefelder Straße zur „Protected bike lane“ ausgebaut werden. Mit relativ einfachen Hilfsmitteln ließe sich dieses Modell ausprobieren. Eine „Protected bike lane“ ist ein sicher von der Fahrbahn getrennter Radfahrstreifen, der insbesondere die vielen Radfahrerinnen und Radfahrer aus dem Detmolder Westen schützen würde. Als weitere Anregung wird aus dem Kreis der Initiative die kurzfristige Einrichtung einer Fahrradstraße in der Bachstraße und ein Radfahrstreifen stadteinwärts an der Hornschen Straße vom Ortseingang bis zum beidseitigen Radweg vorgeschlagen. Damit könnten aus vielen Wohngebieten kurzfristig sichere Wege erreicht werden.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Auch wenn der Antrag der DUH bereits eingereicht ist kann hier mit Nennung Detmolds das Vorhaben weiterhin unterstützt werden.

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